Ein neugeborenes Baby im Arm zu halten, ist für alle Eltern ein besonderes Glücksgefühl.
Doch bei vielen Familien ist dieser glückliche Moment getrübt. Ihr Kind ist mit einer Herzfehlbildung zur Welt gekommen. Statt ihr Kind stolz den Geschwistern und Großeltern vorstellen zu können, muss das Baby sofort intensivmedizinisch versorgt werden. Schmerzhafte Untersuchungen, lebensrettende Operationen sind oft zwingend erforderlich. Das Leben gerät von einer Sekunde zur anderen aus den Fugen, für viele Familie bricht eine Welt zusammen.
Vor ihnen liegen angstvolle Wochen voll quälender Fragen:
Neben der medzinischen Versorgung brauchen diese Familien die Hilfe und Unterstützung Gleichbetroffener.
Eltern helfen Eltern: zuhören, verstehen, begleiten, trösten, aber auch praktische Hilfen im Umgang mit der Krankheit und im Umgang mit Kliniken und Ärzten, Krankenkassen, Ämtern und Behörden, Kindergarten und Schule.
Jeden Tag werden in Deutschland ca. 15 Babys mit einer Fehlbildung des Herzens geboren und ca. 16 Kinder am offenen Herzen operiert. Herzfehler sind die häufigste angeborene Fehlbildung.

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